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Schauspieler
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Adolf Gustav Rupprecht Maximilian
Bayrhammer (* 12. Februar 1922 in München; † 24.
April 1993 in Krailling)
Bundesweit bekannt wurde Gustl Bayrhammer
durch die Rolle des Tatort-Kommissars „Melchior Veigl“, den er von 1972 bis
1981 spielte. In den 1980er- und 1990er-Jahren fungierte er als Sprecher und
Darsteller in den Weißblauen Geschichten. Außerdem absolvierte er zahlreiche
Gastauftritte in bekannten Fernsehserien des Bayerischen Rundfunks, darunter
Münchner Geschichten, Polizeiinspektion 1 und Königlich Bayerisches
Amtsgericht. Bayrhammer blieb neben seinen Fernseh-Engagements auch dem
Münchner Theater treu. Eine seiner bekanntesten Bühnenrollen war die des
„Petrus“ in dem Stück Der Brandner Kaspar und das
ewig' Leben. Bayrhammer starb am 24. April 1993 im
Alter von 71 Jahren während eines Mittagschlafes in seinem Haus in Krailling
an einem Herzinfarkt. Beigesetzt wurde er auf dem Friedhof in Krailling bei
München. Am bekanntesten ist Bayrhammers Rolle „Franz Eder“ in der
Kinderserie Meister Eder und sein Pumuckl
nach Ellis Kaut. Die Rolle des Schreinermeisters schien Bayrhammer auf den
Leib geschrieben und ließ ihn Zeit seines Lebens nicht mehr los. 1993 trat
der Schauspieler wenige Wochen vor seinem Tod noch einmal als „Meister Eder“
in dem Film Pumuckl und der blaue Klabauter auf. |
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Fritz Straßner,
eigentlich Fritz Pfeifer (* 23. November 1919 in München; † 7.
Februar 1993 ebd.)
1948 kam Straßner zum Bayerischen Rundfunk,
wo er schon bald zur "Stimme Bayerns" aufstieg. Unzähligen Radio- und
(später auch Fernseh-) Beiträgen, Dokumentationen, Hörspielen und Lesungen
zu allen Themengebieten lieh er 40 Jahre lang seine Stimme. Besonders
beliebt waren seine selbst recherchierten Wandervorschläge und seine
Umsetzung von Stücken wie Ein Münchner im Himmel oder Ludwig Thomas
Heilige Nacht. Nach und nach folgten auch Rollen in Filmen und
Fernsehserien, darunter Sendungen wie Münchner Geschichten, Die
seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger oder Komödienstadel,
wo er mit anderen Volksschauspielern wie Gustl Bayrhammer, Beppo Brem und
Erni Singerl spielte. Der viel beschäftigte Schauspieler war auch weiterhin
auf den Münchner Bühnen sehr präsent. In über 700 Vorstellungen spielte er
von 1975 bis 1993 die Hauptrolle in dem Volksstück Der Brandner Kaspar
und das ewig' Leben im Residenztheater. Er wurde auf dem Friedhof in
Unterhaching beerdigt. |
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Beppo Brem,
fälschlich auch Brehm geschrieben, (* 11. März 1906 in München; † 5.
September 1990 ebenda)
Obwohl er lange Zeit als „Bayerisches
Urviech“ und Vorzeige-Dorfdepp in unzähligen Klamauk-Filmen präsent war,
konnte er sich doch im Laufe der Jahrzehnte den Ruf eines ernstzunehmenden
Schauspielers erarbeiten. In den 1960er-Jahren waren es mehrere Folgen von
Ludwig Thomas erfolgreich verfilmten Lausbubengeschichten, die ihn
wieder als Komödianten zeigten. Im Fernsehen hatte er großen Erfolg mit der
117-teiligen Serie Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger
an der Seite von Maxl Graf und Fritz Straßner. Hier spielte er von 1965 bis
1981 den listigen Kommissar, der die Fälle mit Köpfchen löste. Als die
Bedeutung der Heimat- und Musikfilme nachließ, wirkte der Schauspieler auch
in einigen lächerlichen deutschen Sex-Filmchen der 1970er Jahre mit, was
aber seinem Ansehen keinen Abbruch tat. Obwohl er zu dieser Zeit einer der
meistbeschäftigten deutschen Schauspieler war, stand er stets etwas im
Schatten seiner großen Partner wie Gustl Bayrhammer oder Toni Berger. Beppo
Brem in einem Münchner Krankenhaus an den Folgen einer Lungenkrebserkrankung
und wurde auf dem Nordfriedhof in München beigesetzt (Grab Nr. 125-1-33). |
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Hans Baur (*
8. August 1910 in Eresing ; † 21. Dezember 1986 in München)
Für die Film- und Fernsehzuschauer
entwickelte sich Hans Baur erst ab den 1950er Jahren zu einem vertrauten
Gesicht, zunächst vor allem durch TV-Fassungen von Bühnenstücken und
Literaturverfilmungen. So spielte er u. a. in Das Spukschloss im Spessart
(1960), Der Tod läuft hinterher (1967) oder Die Wiesingers
(1984). Besonders populär war seine Rolle als Amtsgerichtrat Stierhammer
in Georg Lohmeiers 53-teiliger Serie Königlich Bayerisches Amtsgericht
(1969–1972) an der Seite von Georg Blädel und allen wichtigen
Volksschauspielern dieser Zeit. Hans Baur war wegen seiner sonoren Stimme
prädestiniert für den Erzähler bei zahlreichen Kinderhörspielen, darunter
Der Räuber Hotzenplotz, Die kleine Hexe und Das kleine
Gespenst. Darüber hinaus war der Schauspieler noch in einigen
Radiohörspielen des Bayerischen Rundfunks aus der Kinderserie Meister
Eder und sein Pumuckl in Nebenrollen zu hören, z. B. als Meister
Eders befreundeter Handwerker Bernbacher in der Folge Das
Spanferkelessen, nach dem gleichnamigen Buch von Ellis Kaut. Sein Grab
befindet sich auf dem Friedhof in Feldafing. |
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Maxl Graf,
eigentlich Maximilian Reinhold Friedrich Graf (* 25. September 1933
in München; † 18. März 1996 ebenda)
In seinen Rollen verkörperte er das
charmante Schlitzohr mit Herz. Der große Durchbruch gelang Maxl Graf 1961
mit seiner ersten Fernsehrolle in dem Lustspiel Die drei Eisbären im
Komödienstadel des Bayerischen Rundfunks. Innerhalb dieser Reihe folgten
zahlreiche Produktionen mit bekannten Volksschauspielern wie Gustl
Bayrhammer und Max Grießer, wodurch Graf einem größeren Publikum bekannt
wurde. 1965 erhielt er die ihm auf den Leib geschriebene Rolle des pfiffigen
Kriminalassistenten Fröschl in der Reihe Die seltsamen Methoden
des Franz Josef Wanninger an der Seite von Beppo Brem und Fritz Straßner.
Von 1969 bis 1971 war er regelmäßig ohne feste Rollenzuteilung in der Serie
Königlich Bayerisches Amtsgericht zu sehen. In den 1970er Jahren
moderierte er zusammen mit Ruth Kappelsberger, Lolita und Carolin Reiber die
Sendereihe Lustige Musikanten im ZDF. Er nahm eine Vielzahl von
Liedern auf Schallplatte auf. Die Karriere des Schauspielers schien beendet
zu sein, als er 1975 bei einem schweren Autounfall einen Genickbruch erlitt.
Doch wie durch ein Wunder blieb keine Lähmung zurück, und er konnte wenige
Monate später wieder auf der Bühne stehen. Er starb 1996 im Münchner
Klinikum Großhadern im Alter von 62 Jahren und fand seine letzte Ruhe auf
dem Münchner Westfriedhof (Grab Nr. 200-A-14a/b). |
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Helmut Fischer
(* 15. November 1926 in München; † 14. Juni 1997 in Riedering/Chiemgau)
Er verkörperte in seinen Rollen den
charmanten „Hallodri“ und Vorstadt-Casanova. Fischers Markenzeichen war sein
staksiger Gang, der mit einem Bandscheibenschaden zusammenhing. Nachhaltige
Popularität erlangte Fischer in der Rolle des Münchner Originals Monaco
Franze. Fast 20 Jahre lang blieb Fischer weitgehend unbekannt und musste
sich mit unbedeutenden Nebenrollen zufriedengeben. Unter anderem arbeitete
er auf dem Münchner Oktoberfest bei der Zuban-Schau als Hinterteil eines
Zebras. 1972 trat er im ersten Tatort des Bayerischen Rundfunks als
Assistent des damaligen Kriminaloberinspektors Veigl (gespielt von Gustl
Bayrhammer) auf. Als Veigl „pensioniert“ wurde, stieg Fischer 1981 zum
Kriminalkommissar Ludwig Lenz auf und löste als solcher bis 1987 insgesamt
sieben Fälle. 1974 lernte Helmut Fischer in seinem Schwabinger Stammcafé
„Münchner Freiheit“ den Regisseur Helmut Dietl kennen. Der erkannte das
wahre Talent seines Freundes und gab ihm 1980 eine Hauptrolle in der
Fernsehserie „Der ganz normale Wahnsinn“, in der Fischer erstmals einen
verhinderten Playboy spielen durfte. Der endgültige Durchbruch gelang Helmut
Fischer 1983 mit der Serie Monaco Franze – Der ewige Stenz. Fischer
selbst beteuerte bis zu seinem Lebensende, dass die Figur des Monaco Franze
nichts mit seinem wahren Leben zu tun gehabt hätte. Von 1987 bis 1992 war er
neben Veronika Fitz und Ilse Neubauer als „Josefbärli“ in der Serie Die
Hausmeisterin zu sehen. Im Jahr 1993 wurde bei Helmut Fischer Krebs
diagnostiziert. Er behielt diese Diagnose weitestgehend für sich. So starb
Fischer für die Öffentlichkeit völlig überraschend, im Chiemgau. Zur
Trauerfeier in der Aussegnungshalle des Münchner Nordfriedhofs und zur
Beerdigung auf dem Bogenhausener Friedhof (Grab Nr. 2-4-2) in München am 19.
Juni 1997 kamen mehr als 1000 Menschen. In der Trauerrede sagte der
Münchener Oberbürgermeister, Christian Ude: „... Populär war er in ganz
Deutschland - in München wurde er geliebt.“ Am Lieblingsplatz von Helmut
Fischer im Garten des Cafés Münchner Freiheit in Schwabing wurde ein
Bronze-Denkmal enthüllt, das ihn in seiner bekanntesten Rolle, als Monaco
Franze, zeigt. Außerdem wurde im Münchner Stadtteil Schwabing ein Platz nach
ihm benannt. |
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Willy Schultes
(* 28. Januar 1920 in München; † 19. November 2005 ebenda)
Der Schauspieler spielte in unzähligen
TV-Serien, darunter Münchner Geschichten, Königlich Bayerisches
Amtsgericht, Der Kommissar und Die seltsamen Methoden des
Franz Josef Wanninger, außerdem in Komödien, Sex-Filmen und 1966 in
einer Folge des Straßenfegers Stahlnetz. Schultes wird oft als
"Bayerns bester unbekannter Volksschauspieler" bezeichnet. Er war zwar in
über 100 Spielfilmen und ca. 500 TV-Rollen zu sehen, brachte es aber nie zu
einer solchen Berühmtheit wie seine Kollegen Gustl Bayrhammer, Fritz
Straßner oder Erni Singerl. Trotzdem konnte er durch kleine Nebenrollen, in
denen er die Charaktere in seiner unnachahmlichen zünftig-bärbeißigen Art
verkörperte, einen andauernden Wiedererkennungseffekt beim Publikum
erzeugen. Für seine Verdienste wurde der Darsteller 1993 mit dem
Bundesverdienstkreuz am Bande und 1995 mit dem Bayerischen Verdienstorden
ausgezeichnet. Am 19. November verstarb er nach langer und schwerer
Krankheit und wurde auf dem Münchner Waldfriedhof bestattet. Die
Öffentlichkeit wurde erst eine Woche später informiert. |
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Ludwig Schmid-Wildy
(* 3. Mai 1896 in Aachen; † 30. Januar 1982 in Rosenheim)
Er war der "Ur-Vater" der Münchner
Schauspielkunst und verkörperte in seinen Rollen mit hintergründigem Humor
und einem Schuss Melancholie das liebenswürdige Schlitzohr. Schmid-Wildy
trat auf der Bühne und im Film auf und wurde in den 1960er-Jahren für den
Komödienstadel des Bayerischen Rundfunks engagiert, wo er neben Stars
wie Maxl Graf, Max Grießer und Erni Singerl zu sehen war. Bundesweite
Popularität erlangte er durch die TV-Serie Königlich Bayerisches
Amtsgericht mit Hans Baur und Georg Blädel, in der er eine
wiederkehrende Rolle - den schlitzohrigen Nachtwächter Veitl - übernahm. In
den 1970er-Jahren veröffentlichte der Schauspieler seine Autobiographie
Allerhand Durcheinand (Drunter und Drüber). 1980 erhielt er den
Bayerischen Poetentaler. Seine letzte Rolle spielte er im Jahr 1982 in zwei
Folgen der Kinderserie Meister Eder und sein Pumuckl an der Seite von
Gustl Bayrhammer der ihn auch, weil seine Stimme immer dünner wurde,
synchronisierte. Kurz nach dem Ende der Dreharbeiten starb er im Alter von
85 Jahren in Rosenheim. Er wurde auf dem Friedhof von Irschenberg
beigesetzt. |
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Max Grießer (*
18. November 1928 in Kufstein/Tirol; † 11. August 2000 in
Eppstein/Taunus-Vockenhausen)
Mit seiner stattlichen Figur verkörperte er
in seinen Rollen den typisch bayerischen bodenständigen und bauernschlauen
Charakter. Max Grießer zählte schon bald zu den großen bayerischen
Volksschauspielern und war in allen einschlägigen Fernsehserien präsent,
darunter Münchner Geschichten, Königlich Bayerisches Amtsgericht
und Meister Eder und sein Pumuckl. Seinen größten Erfolg hatte er ab
1977 als Bertl Moosgruber in der Fernsehserie Polizeiinspektion 1 neben
Walter Sedlmayr und Elmar Wepper. Für diese Rolle erhielt er 1986 vom
Bayerischen Innenministerium den Titel „Ehren-Kommissar“. Beim alljährlichen
Starkbieranstich auf dem Nockherberg in München parodierte Max Grießer 27
Jahre lang die anwesenden Politiker. Nach der Ermordung seines Kollegen
Walter Sedlmayr trat er 1992 dessen Rolle als „Bruder Barnabas“ an.
Unbemerkt von der Außenwelt plagten ihn zunehmend Depressionen und Ängste,
die ihm schwer zu schaffen machten. Am 11. August erhängte er sich mit einem
Gürtel im Laufe des Polterabends seines Neffen im Keller von dessen
Elternhaus in Eppstein im
Taunus. Der Tod des beliebten Darstellers kam für die Öffentlichkeit völlig
überraschend. Seine Grabstätte befindet sich in Söll bei Kufstein. |
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Toni Berger (*
27. März 1921 in München; † 29. Januar 2005)
Die Rolle seines Lebens fand er jedoch in
dem bayerischen Volksstück Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben,
in welchem er über tausendmal den
Boanlkramer, den „kerschgeist“-süchtigen
bayerischen Tod, mit seinen nur allzu menschlichen Schwächen verkörperte.
Auch in Film und Fernsehen war Toni Berger bald ein gefragter Mann. Seinen
ersten TV-Auftritt hatte er Anfang der 1970er-Jahre mit weiteren
Volksschauspielern in der Serie Königlich Bayerisches Amtsgericht. Er
spielte in etlichen bekannten Fernsehserien Gastrollen, beispielsweise in
Tatort, Weißblaue Geschichten, Derrick, Meister Eder
und sein Pumuckl und Der Bulle von Tölz. Einem großen Publikum
ist Berger vor allem als Martin Binser in Irgendwie und Sowieso
und als Komet in Zur Freiheit bekannt. Berger ist auf dem
Münchener Ostfriedhof bestattet. |
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Udo Thomer (*
3. Oktober 1945 in Regensburg; † 12. Januar 2006 in München)
Seit Ende der 1970er-Jahre war der
Schauspieler in zahlreichen bekannten Fernsehserien zu sehen, darunter
Der Millionenbauer, Buddenbrooks, Irgendwie und Sowieso
und Forsthaus Falkenau. Bundesweit bekannt wurde er durch seine Rolle
als tollpatschiger Polizeibeamter Anton Pfeiffer in über 30 Folgen der Serie
„Der Bulle von Tölz“ an der Seite von Ottfried Fischer. Auch beim deutschen
Film hatte er Rollen, beispielsweise in Loriots „Pappa ante portas“ oder „Ödipussi“.
Udo Thomer lebte zuletzt mit seiner Frau Edeltraud im Münchner Stadtteil
Perlach. Am 2. Januar 2006 stürzte er in einem Münchner Restaurant eine
Treppe hinab und erlitt schwere Kopfverletzungen. Er wurde ins Klinikum
Rechts der Isar eingeliefert, wo er in ein künstliches Koma versetzt wurde,
aus dem er aber nicht mehr erwachte. Am 18. Januar 2006 wurde der
Schauspieler auf dem Neuen Südfriedhof in München beigesetzt. |
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Karl Obermayr
(* 4. April 1931 in Freising; † 3. Juni 1985 in Heidelberg)
Obermayr wurde vor allem durch sein
Mitwirken in zahlreichen Fernsehserien des Bayerischen Rundfunks bekannt,
darunter Komödienstadel, Meister Eder und sein Pumuckl und
Königlich Bayerisches Amtsgericht. Den größten Erfolg feierte er im Jahr
1983 mit seiner Rolle des Kriminalbeamten Manni Kopfeck an der Seite von
Helmut Fischer in Helmut Dietls Kultserie Monaco Franze - Der ewige Stenz.
Legendär auch sein Auftritt als depressiver Wirt in den Münchner
Geschichten ("Und dann sperr' ma' wieder auf und dann sperr' ma' wieder
zua..."). Kurz nach dem Ende der Dreharbeiten zu Kir Royal, in dem er
tragischerweise den Pfarrer bei einer Beerdigung spielt, starb Obermayr im
Alter von nur 54 Jahren an einem Gehirntumor. Bis zuletzt hatte er an Die
Grandauers und ihre Zeit, der Hörspielversion der Fernsehserie
Löwengrube mitgearbeitet. Ihm zu Ehren wurde die Hauptfigur in der
gleichnamigen Fernsehserie mit Jörg Hube in "Karl Grandauer" umbenannt.
Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof in Freising. |
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Hans Brenner
(* 25. November 1938 in Innsbruck; † 4. September 1998 in München)
Brenner lernte an der Schauspielschule von
Salzburg. 1970 erhielt er die Hauptrolle in der Verfilmung der
Lebensgeschichte von Mathias Kneißl. In der Folgezeit trat er in zahlreichen
bekannten TV-Serien auf, darunter Münchner Geschichten, Meister
Eder und sein Pumuckl und Die Hausmeisterin sowie in der
Start-Doppelfolge der Krimiserie Der Alte. Oftmals spielte er an der
Seite seines Freundes Helmut Fischer und seiner Lebensgefährtin Ruth Drexel.
Vielen Zuschauern in Bayern ist er auch als Darsteller der Figur des
Pförtners beim Bayerischen Rundfunk ein Begriff. Der Schauspieler Moritz
Bleibtreu ist der gemeinsame Sohn von Monica Bleibtreu und Hans Brenner. Bis
zu seinem Tode 1998 lebte Brenner über 25 Jahre mit Ruth Drexel zusammen.
1998 erlag er im Alter von 59 Jahren einem Krebsleiden. Brenner ist auf dem
Friedhof St. Nikolaus in Innsbruck begraben. |
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Hans Stadtmüller
(* 23. Januar 1905 in München; † 16. Oktober 1990 ebenda)
Ab den 1950er-Jahren war Stadtmüller in
zahlreichen Heimatfilmen zu sehen, später wurde er Ensemble-Mitglied des
erfolgreichen Komödienstadels im Bayerischen Rundfunk, wo er an der
Seite von Stars wie Gustl Bayrhammer, Max Grießer und Erni Singerl auftrat.
Er spielte in vielen bekannten TV-Serien Nebenrollen, darunter Münchner
Geschichten, Königlich Bayerisches Amtsgericht, Löwengrube und
Meister Eder und sein Pumuckl. |
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Michl Lang (*
16. Januar 1899 in Kempten im Allgäu; † 21. Dezember 1979 in München)
Er verkörperte in seinen Rollen den
humorvoll-spitzbübischen Charakter. Seit den 1940er-Jahren war das
international renommierte Münchener Volkstheater und die Schaubühne
Platzl seine Wirkungsstätte.
Der legendäre Leiter dieser Bühne mit Restaurationsbetrieb und Hotel,
Weiß Ferdl, bestimmte ihn schließlich zu seinem Nachfolger. Lang leitete
22 Jahre lang die Geschicke des Hauses. Er hatte inzwischen nicht nur alle
gängigen einschlägigen Rollen verkörpert, sondern war selbst als Autor
Verfasser diverser Einakter. Der endgültige Durchbruch gelang dem
Schauspieler unter Regisseur Kurt Wilhelm mit den Brumml-G'schichten
(1947–1953) an der Seite von Liesl Karlstadt im Bayerischen Rundfunk. Es
folgten Rollen in Heimatfilmen und Komödien. In den 1950er- und
1960er-Jahren war er Mitglied des Ensembles des erfolgreichen
Komödienstadels, in dem er neben Stars wie Gustl Bayrhammer, Max Grießer und
Maxl Graf zahlreiche Rollen spielte. Vor allem seine Verkörperung des
Verkauften Großvaters wird vielen in Erinnerung bleiben. In der gleichen
Zeit trat Lang auch in einigen Kinofilmen auf, zum Beispiel mehrmals als
Onkel Filser in den Lausbubengeschichten. Kurz vor Weihnachten 1979
starb er 80-jährig in seiner Wahlheimat München. Seine letzte Ruhe fand er
im Friedhof von Pullach im Isartal. |
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Karl Tischlinger
(* 7. November 1910 in München-Sendling; † 4. August 1983
in München)
Ab den 1950er Jahren war Tischlinger in
zahlreichen Heimatfilmen zu sehen, später wurde er Ensemble-Mitglied des
erfolgreichen Komödienstadels im Bayerischen Rundfunk, wo er an der
Seite von Stars wie Gustl Bayrhammer, Max Grießer und Erni Singerl auftrat.
Er spielte in vielen bekannten TV-Serien Nebenrollen, darunter Königlich
Bayerisches Amtsgericht und Der Alte. Einem größeren Publikum
wurde der Schauspieler als Polizeimeister Alois Huber in der Serie
Funkstreife Isar 12 in den 1960er Jahren bekannt. Außerdem ist er auf
mehreren Schallplatten und Audio-Kassetten von Meister Eder und sein
Pumuckl zu hören. Karl Tischlinger ist begraben im alten Teil des
Münchner Waldfriedhofs (Grab Nr. 142e-2-77). |
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Peter Steiner
(* 6. September 1927 in München; † 22. Dezember 2008 ebenda)
Peter Steiner wuchs in einer Münchner
Künstlerfamilie auf. Im Jahr 1943 wurde er dann für das Residenztheater
engagiert, seit 1950 gehörte er zum Ensemble der bekannten Münchener
Volksbühne Platzl. Dort trat er neben Weiß Ferdl, Michl Lang oder
Erni Singerl auf. 1953 bekam Peter Steiner ersten Kontakt zum Fernsehen. Von
da an trat er in vielen Fernsehproduktionen (u. a. Komödienstadel
oder Königlich Bayerisches Amtsgericht) auf. Zu Beginn der
1970er-Jahre spielte Peter Steiner in der Erotik-Reihe Liebesgrüße aus
der Lederhose mit. 1983 konnte sich Peter Steiner einen langgehegten
Wunsch erfüllen. Mit seiner Frau Sissi eröffnete er in München-Giesing
Peter Steiners Theaterstadl, mit dem er schnell bundesweite Popularität
erlangte .Von 1993 bis 1997 war das gesamte Ensemble des Stadls in der
Fernsehserie Zum Stanglwirt zu sehen. Die Stücke sind vor allem auf
leichte Unterhaltung angelegt und spielen meist im bäuerlichen Milieu
Oberbayerns. Über 100 Stücke wurden seit 1990 für das Fernsehen
aufgezeichnet, zu den bekanntesten gehören Die Lügenglocke, Die
drei Eisbären und Sei doch net so dumm, Opa. Steiner starb am 22.
Dezember 2008 im Alter von 81 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts, den
er in seinem Haus in München erlitten hatte.
Am 16. Januar 2009 wurde Peter Steiner auf
dem alten Teil des Friedhofs München-Riem beerdigt. Sein Urnen-Grab befindet
sich in Reihe 16. |
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Werner Zeussel
(* 14. November 1941; † 8. Oktober 2009)
Zeussel wirkte seit Ende der 1970er-Jahre
in mehreren bekannten Fernsehserien mit, darunter Der Millionenbauer
(mit Walter Sedlmayr), Die Hausmeisterin, Tatort und Der
Bulle von Tölz. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle als
singender Hausmeister Stürzlinger („In den Bergen wohnt die Freiheit“) in
der Kinderreihe Meister Eder und sein Pumuckl (mit Gustl Bayrhammer).
Den gleichen Charakter verkörperte er auch 1994 in dem Kinofilm Pumuckl
und der blaue Klabauter. Der Schauspieler war Mitglied des
Komödienstadel-Ensembles und war zuletzt 2006 in der erfolgreichen
ARD-Serie Um Himmels Willen an der Seite von Fritz Wepper und Jutta
Speidel zu sehen. Des weiteren gehörte er 11 Jahre zum Ensemble der
bekannten Iberl-Bühne in München. Er war mit der Schauspielerin Eva Hatzelmann-Zeussel
verheiratet. |
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Willy Harlander
(* 30. April 1931 in Regensburg; † 20. April 2000 in München)
Er verkörperte eher stille, sensible und
leicht beleidigte Charaktere - manchmal geradezu sprichwörtliche
'Jammerlappen'. Wie für viele andere Darsteller wie Gustl Bayrhammer und Max
Grießer, die allerdings im Gegensatz zu ihm eine klassische
Theaterausbildung besaßen, begann Willy Harlanders große Zeit mit dem
Komödienstadel des Bayerischen Rundfunks zu Beginn der 1960er-Jahre. Es
folgten zahlreiche Auftritte in Spielfilmen und TV-Serien, darunter Meister
Eder und sein Pumuckl, Königlich Bayerisches Amtsgericht und Café Meineid,
aber auch mehrere Sex-Streifen in den 1970er-Jahren. 14 Jahre lang ging
Harlander an der Seite von Gustl Bayrhammer und Helmut Fischer in der
Münchner Version des Tatort auf Mörderjagd. 1993 starb der enge Freund und
Kollege Gustl Bayrhammer und Harlander übernahm schweren Herzens dessen
Rolle als Petrus in dem Dauerbrenner Der Brandner Kaspar und das ewig'
Leben am Münchner Residenztheater. Willy Harlander, der bis zuletzt im
Fernsehen (u.a. Forsthaus Falkenau) und auf der Bühne präsent war,
starb im Jahr 2000 unerwartet während eines Spaziergangs mit seinem Dackel
im Perlacher Forst bei München an einem Herzinfarkt. Ein Jogger fand die
Leiche auf einem Waldweg. Er wurde auf dem Friedhof Perlach in München beigesetzt (Grab
Nr. 16-1-49). |
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Hans Clarin
(eigentlich Hans-Joachim Schmid, * 14. September 1929 in
Wilhelmshaven; † 28. August 2005 in Aschau im Chiemgau)
Clarin feierte ab 1951 große Erfolge auf
der Bühne des Staatstheaters in München. Seither spielte er in zahlreichen
Filmen und ab den 1960er Jahren in zahlreichen Fernseh- und
Hörspielproduktionen mit. Wie auf der Bühne glänzte er dabei gleichermaßen
in tragischen als auch komischen Rollen, wobei er es auch verstand, beides
gekonnt zu mischen. Mindestens ebenso bekannt ist er als Stimme von Pumuckl,
dem er im Rundfunk, im Fernsehen und auch in Hörspielen fast 40 Jahre lang
seine Stimme lieh. Daneben war Clarin Darsteller in circa 100 Fernseh- und
Kinofilmen zu sehen. Zu den bekanntesten gehören wohl Weißblaue
Geschichten im Fernsehen und der Film Das Wirtshaus im Spessart
(1957). Zweimal wurde Clarin auch in Edgar-Wallace-Filmen eingesetzt. In
Pepe, der Paukerschreck mit Uschi Glas und Harald Juhnke war er 1969 der
Dr. Glücklich. Im Jahr 2003 schließlich wurde er in dem Kinofilm Pumuckl
und sein Zirkusabenteuer auch noch der Nachfolger von Meister Eder als
dessen Vetter „Ferdinand Eder“. Am 28. August 2005 starb Hans Clarin im
Alter von 75 Jahren in seiner Wahlheimat Aschau im Chiemgau an Herzversagen.
Seine Grabstelle liegt auf dem Friedhof von Aschau im Chiemgau. |
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Walter Sedlmayr
(* 6. Januar 1926 in München; † 14. Juli 1990 München)
In den 1940er und 1950er Jahren spielte
Sedlmayr in zahlreichen Heimatfilmen mit, hauptsächlich in kleinen
Nebenrollen neben Stars wie Heinz Rühmann, Liselotte Pulver und O. W.
Fischer. 1971 wurde die kurz zuvor aus der Schlosskapelle Blutenburg
gestohlene Blutenburger Madonna in Walter Sedlmayrs Haus in
Feldmoching gefunden. Der inzwischen zu einem der „Hausschauspieler“ von
Regisseur Rainer Werner Fassbinder aufgestiegene Sedlmayr kam wegen des
Verdachts auf Diebstahl und Hehlerei für fünf Tage in U-Haft. Kurze Zeit
später wurde er vor Gericht freigesprochen. Dieser Vorfall machte ihn
schlagartig bekannt und verhalf ihm zu größeren Rollen. In der Folgezeit
spielte Walter Sedlmayr in zahlreichen Fernsehserien, darunter Münchner
Geschichten, Der Herr Kottnik, und Der Millionenbauer. Der
Erfolg der Serie Polizeiinspektion 1 1977 bis 1988 mit Uschi Glas und
Elmar Wepper trug sehr zur Popularität und Bekanntheit von Sedlmayr bei. Ab
1982 trat Sedlmayr alljährlich bei der traditionellen Starkbierprobe auf dem
Nockherberg auf und las beim Derbleck'n den Politikern die Leviten.
Im Juli 1990 wurde Sedlmayr von seinem Privatsekretär tot im Schlafzimmer
seiner Wohnung in der Elisabethstraße aufgefunden. Der Schauspieler war mit
mehreren Messerstichen an Hals und Nieren verletzt und dann mit einem Hammer
erschlagen worden. Durch die Ermittlungen erfuhr die Öffentlichkeit erstmals
vom Widerspruch im Privatleben des Volksschauspielers. Sedlmayr stand
zeitlebens im Spannungsfeld zwischen seinem gutbürgerlichen Image als
„Vorzeige-Bayer“ und seiner Homosexualität. Die Trauerfeier für Walter
Sedlmayer fand in der Aussegnungshalle des Münchner Nordfriedhofs statt.
Nach der Einäscherung wurde seine Urne auf dem Bogenhausener Friedhof in
München beigesetzt. |
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Joe Stöckel
(eigentlich Josef Stöckel, * 27. September 1894 in München; † 14.
Juni 1959 in München)
Stöckel verkörperte vor allem das
„Münchener Original“ in zahlreichen komischen Bühnenstücken und Filmen.
Schon in den 20er Jahren gründete Stöckel seine eigene Filmfirma, in der er
die damals international bekannte Serie Joe Marco, der Mann der Kraft
herstellte. Er selbst spielte die Hauptrolle als Joe, der die
sensationellsten Abenteuer bestehen musste. Dafür verwandelte Stöckel die
Isarauen Münchens in eine Wild-West-Kulisse und amerikanisierte seinen
Vornamen Josef. Von nun an hieß er Joe - ein Vorname, der nachher nicht mehr
so gut zu seinen bayerischen Rollen passte. Er gehört neben Karl Valentin,
Weiß Ferdl, Josef Eichheim und Beppo Brem zu den Pionieren des Münchener
Films.Joe Stöckels Hauptverdienst war es allerdings, die bayerische Komödie
zum Film gebracht zu haben. So adaptierte er Bühnenklassiker wie die Die
drei Dorfheiligen, Das sündige Dorf, Der scheinheilige Florian
und der Der verkaufte Großvater als Drehbuchautor oder Regisseur für
den Film. Er war wohl auch der erste, der den Gegensatz zwischen Bayern und
anderen deutschen Volksgruppen, insbesondere den „Preußen“, für die Komödie
nutzte. Er wurde auf dem Ostfriedhof in München beigesetzt. Er hat das
Ehrengrab mit der Nummer 77-3-9. |
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Towje Kleiner
(* 4. April 1948 in Föhrenwald, Bayern; † 9. Januar 2012 in München)
Geboren als Sohn jüdischer Eltern, die den
Holocaust überlebten, wuchs er in Israel, Schweden, Kanada, England,
Argentinien und Deutschland auf. Kleiner gab sein Bühnendebüt 1967 am Yiddish Theatre in Israel, wo er
bis 1969 tätig war. Kleiner wurde einem breiteren Publikum Anfang der 1980er
Jahre mit der Hauptrolle in Helmut Dietls Fernsehserie Der ganz normale
Wahnsinn bekannt. Zuvor spielte er schon in Dietls Kultserie Münchner
Geschichten (1974) die Rolle des Achmed. Außerdem war Kleiner in den
Serien Der Sonne entgegen (D/A 1984–1985) sowie Wenn das die
Nachbarn wüßten (A 1990–1992) zu sehen. Kleiner verkörperte in seinen
Rollen meist auf liebenswerte Weise hektisch-chaotische Charaktere. Auch als
Werbefigur für die Firma Bahlsen wurde der Schauspieler bekannt. Schon
Anfang der 1970er warb er für „Campari“ in Österreich mit dem geflügelten
Wort „Wo ist der Campari?“ 1994 spielte er in der Pumuckl-Verfilmung
Pumuckl und der blaue Klabauter den Koch Odessi. In seinen letzten
Lebensjahren zog sich Kleiner zurück und verbrachte viel Zeit in Israel, wo
er Schauspielunterricht gab. Er war leidenschaftlicher Uhrensammler.
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Jörg Hube (*
22. November 1943 in Neuruppin; † 19. Juni 2009 in München)
Der in Brandenburg geborene Jörg Hube wuchs
in Dießen am Ammersee und in München auf. Von 1973 bis 1975 spielte er am
Münchner Theater der Jugend. Schließlich entwickelte Hube – gemeinsam mit
seiner Frau Elisabeth Fanderl – jene Figur des Herzkasperls, die
seine Paraderolle werden sollte. Auf der Jubiläumswiesn zum 200. Geburtstag
des Oktoberfestes 2010 trug ein traditionelles Bierzelt auf dem
Historischen Oktoberfest Jörg Hube zu Ehren den Namen Herzkasperl
Festzelt. Erste Bekanntheit beim Fernsehpublikum erlangte er 1981 als
Hauptfigur der vom Bayerischen Rundfunk produzierten Fernsehserie Der
Gerichtsvollzieher. Als Kommissar Ludwig Grandauer und dessen Sohn Karl,
die er beide in verschiedenen Lebensaltern verkörperte, prägte Hube das
Gesicht der preisgekrönten BR-Serie Löwengrube. Jörg Hube machte sich
mit großer Stimmenvielfalt auch als Sprecher von Hörspielen und beim
Bayerischen Rundfunk sowie engagierten Lesungen einen Namen. Hube lebte in
München und verstarb an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Er wurde auf dem
Neuhausener Friedhof in München beigesetzt. |
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Volker Prechtel
(* 9. August 1941 in Hopfen am See; † 7. August 1997 in Gröbenzell)
Volker Prechtel studierte Pädagogik und
arbeitet viele Jahre als Schullehrer. Erst spät fand er über Laienbühnen den
Weg zur professionellen Schauspielkarriere. Sein unverwechselbares Gesicht
mit der markanten Nase war in mehr als hundert Film- und Fernsehauftritten,
meist in Nebenrollen, zu sehen.(Sachrang, Meister Eder und sein Pumuckl,
Löwengrube, Cafe Meineid, Nonstop Nonsens, Forsthaus Falkenau, Der
Millionenbauer) International bekannt wurde Volker Prechtel als Malachias
an der Seite von Helmut Qualtinger und Sean Connery in der Verfilmung von
Umberto Ecos Roman Der Name der Rose (1985). |
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